Derzeit sind Fehldiagnosen weit verbreitet, daher ist nach Ansicht von Experten eine bessere Technologie erforderlich

Gehirnscans könnten helfen, komatöse Patienten zu identifizieren, die möglicherweise aufwachen, so eine neue Studie.

Bedside-Tests sind derzeit die Standardmethode, um zu beurteilen, ob sich eine komatöse Person in irgendeiner Form erholt. Laut Experten können jedoch bis zu 40 Prozent der Patienten mit diesen Methoden falsch diagnostiziert werden.


In der neuen Studie untersuchten belgische Forscher 41 Patienten, die eine schwere Hirnschädigung erlitten hatten und als vegetativ eingestuft wurden, was bedeutet, dass sie keine Anzeichen für ein Bewusstsein oder eine Reaktion auf Reize zeigten.

Die Patienten wurden zwei Arten von Scans unterzogen: PET mit dem Bildgebungsmittel Fluorodesoxyglucose; und ein Scan namens funktionelle MRT, der die Gehirnaktivität in Echtzeit verfolgt.

Der PET - Scan zeigte ein größeres Potenzial für die Unterscheidung zwischen bewussten und unbewussten Patienten Die Lanzette. Ein Drittel der 36 Patienten, bei denen unter Verwendung der Tests am Krankenbett festgestellt wurde, dass sie "verhaltensbedingt nicht ansprechen", wies auf dem PET-Scan eine Gehirnaktivität auf, die auf eine gewisse Bewusstseinsstufe hindeutet, so die Forscher.


Die Forschung legt nahe, dass PET-Scans neurologische Prozesse erkennen können, "die durch herkömmliche Tests am Krankenbett nicht sichtbar sind", sagte der leitende Forscher Steven Laureys von der Universität Lüttich in einer Pressemitteilung.

Er fügte hinzu, dass der Scan eine wertvolle Ergänzung zu Standard-Verhaltenstests sein könnte, um "nicht reagierende oder" vegetative "Patienten zu identifizieren, die das Potenzial für eine langfristige Genesung haben".

Erfahrene Kommentatoren waren sich einig, dass neue und bessere Methoden zur Beurteilung des Bewusstseins erforderlich sind.

Bei Patienten mit Gehirnschwellung ist "die Vorhersage des Ergebnisses auf der Grundlage einer klinischen Standarduntersuchung und einer strukturellen Bildgebung des Gehirns wahrscheinlich kaum besser als das Werfen einer Münze", so Jamie Sleigh von der University of Auckland in Neuseeland und Catherine Warnaby von Die Universität Oxford in England schrieb in einem begleitenden Journal einen Kommentar.

Sie sagten, dass die neue Studie "als Wegweiser für künftige Studien dient" und dass diese Art der Bildgebung des Gehirns derzeit schwierig und kostspielig ist, "aber mit ziemlicher Sicherheit billiger und einfacher wird".


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