Dunkle Flecken auf der Iris - dem farbigen Teil des Auges - sind nicht krebsartig, aber diese "Augensommersprossen" könnten laut Forschern auf andere Probleme im Zusammenhang mit übermäßiger Sonnenexposition hinweisen.

Wissenschaftler fanden heraus, dass Menschen im Freien, die diese Flecken entwickeln, einem höheren Risiko für Katarakte, Makuladegeneration und andere Krankheiten im Zusammenhang mit Sonnenlicht ausgesetzt sind.

Die Studienergebnisse erscheinen in der Juli-Ausgabe von Investigative Ophthalmology & Visual Science.


"Obwohl wir die genaue Rolle des Sonnenlichts bei verschiedenen Augenkrankheiten nicht kennen, verfügen wir jetzt über einen Biomarker (Iris-Sommersprossen), der auf eine starke chronische Sonneneinstrahlung hinweist", sagte Studienautor Dr. Christoph Schwab in einer Pressemitteilung. Er ist Augenarzt an der Medizinischen Universität Graz in Österreich.

Für die Studie untersuchten die Forscher die Augen von mehr als 600 Schwimmern in öffentlichen Schwimmbädern in der Steiermark, Österreich. Die Teilnehmer füllten auch einen Fragebogen über ihre Sonnenschutzgewohnheiten und wie viel Zeit sie in ihrem Leben in der Sonne verbracht haben.

Die Studie zeigte, dass die Entwicklung von Sommersprossen mit dem Älterwerden, mehr Sonnenbränden und einer Vorgeschichte schwerer Sonnenbrände, die zu Blasen auf der Haut führten, verbunden war.

Die Forscher stellten auch fest, dass Sommersprossen häufiger bei Personen mit hellen Augen und bei Personen, die nicht so fleißig Sonnenschutzmittel tragen und Sonneneinstrahlung vermeiden.

Die Forscher stellten auch fest, dass Sommersprossen am unteren äußeren Rand der Iris auftreten. Sie spekulierten, dass die Augenbrauen und die Nase den oberen und inneren Teil des Auges beschatten könnten, wodurch die Sonnenexposition und das Risiko von Sommersprossen verringert würden.


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