Depressionen beim Mann können die Wahrscheinlichkeit verringern, dass ein Paar, das mit Unfruchtbarkeit zu kämpfen hat, letztendlich schwanger wird, wie neue Studien belegen.

Depressionen bei Frauen seien nicht mit niedrigeren Empfängnisraten verbunden, sagten die Autoren der Studie.

Bei Frauen, die wegen Unfruchtbarkeit behandelt wurden und gleichzeitig ein als nichtselektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (Non-SSRIs) bekanntes Antidepressivum einnahmen, war das Risiko einer Fehlgeburt im ersten Trimester mehr als verdreifacht, verglichen mit Frauen, die diese Medikamente nicht einnahmen.


Im Gegensatz dazu war die als SSRIs bekannte Klasse von Antidepressiva nicht mit einem Risiko für Fehlgeburten verbunden.

Die Ergebnisse stammen aus einer Analyse von zwei Studien zur Behandlung von Unfruchtbarkeit, die auch Paare auf Depressionen untersuchten.

Insgesamt umfassten die Studien rund 3.200 Männer und Frauen. Keiner verwendete zu diesem Zeitpunkt In-vitro-Fertilisationsverfahren.


Etwas mehr als 2 Prozent der Männer und etwa 6 Prozent der Frauen hatten eine aktive Major Depression.

"Unsere Studie bietet Unfruchtbarkeitspatienten und ihren Ärzten neue Informationen, die bei Behandlungsentscheidungen berücksichtigt werden müssen", sagte Studienautorin Dr. Esther Eisenberg. Sie äußerte sich in einer Pressemitteilung des US-amerikanischen Nationalen Instituts für Kindergesundheit und menschliche Entwicklung (NICHD), das die Studie finanzierte.

Eisenberg ist Ärztin in der Fruchtbarkeits- und Unfruchtbarkeitsabteilung des NICHD.

Sie und ihre Kollegen haben ihre Ergebnisse in der Mai-Ausgabe des Journals detailliert beschrieben Fruchtbarkeit und Sterilität.

Während die Studie einen Zusammenhang zwischen Depression und Empfängniswahrscheinlichkeit eines Paares feststellte, bewies sie nicht Ursache und Wirkung.


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